Eine „solidarische Landwirtschaft“ ist eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft, die regionale Lebensmittel nach biologischen Prinzipien produziert. Dabei teilen sich Verbraucher und Landwirte oder Gärtner das Risiko für Anbau, Pflege und Ernte.

Statt das Gemüse jeweils einzeln zu zahlen, finanzieren die Mitglieder gemeinsam den Anbau und teilen die Ernte unter sich auf. Welchen Anteil jeder bekommt und was jeder hineingibt, vereinbaren die Mitglieder in einer sogenannten Bieterrunde untereinander.  Dieses Verfahren ermöglicht es auch Menschen, die gerade mit einem kleineren Einkommen auskommen müssen, an der Solawi teilzunehmen und von gesunden Lebensmitteln zu profitieren.

Die Beträge für die Ernte-Anteile richten sich nach den tatsächlich entstandenen Kosten (faire Löhne, Betriebsmittel, Pacht) unserer Gemüse-Produktion (Budgetplanung). Die Mitglieder legen am Jahresanfang einen Etat fest, mit dem der Anbau des Gemüses und die Löhne bezahlt werden können. Die Richtpreise liegen zwischen 80 und 90 Euro pro vollem Ernteanteil, bzw. zwischen 40 und 45 Euro für den halben Ernteanteil (Singlekiste) im Monat.

Weitere detaillierte Informationen zum Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft findest du beim Netzwerk Solidarische Landwirtschaft – sich die Ernte teilen www.solidarische–landwirtschaft.org